Breitbandausbau

Glasfaserausbau in Schotten

Derzeit besteht für alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen einen Glasfaser-Breitbandanschluss ins Haus legen zu lassen.

  • Gemeinsame Investition in die Infrastruktur – die Zukunft heißt Glasfaser

    Um die Zukunft des eigenen Ortes zu sichern, muss eine gute Infrastruktur gegeben sein, die auf dem neuesten Stand der Technik ist. Der Internetanschluss ist hier vergleichbar mit einem Strom- oder Wasseranschluss. Schotten muss sich zukunftsorientiert aufstellen, um für Familien, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Mietinteressierte genau wie für Hauskäufer*innen attraktiv zu bleiben. 14 von 15 Stadtteilen haben sich bereits für den Ausbau entschieden – in der Kernstadt fehlt noch die notwendige Teilnahmequote für den Ausbau. Bleibt dies so, wird die Kernstadt nicht ausgebaut und verpasst einen Meilenstein in der Stadtentwicklung.

  • Leistungsfähigkeit der Technologie

    Die alten Kupferleitungen konnten über Jahrzehnte für eine Internetverbindung über (V)DSL genutzt werden. Diese Technologie hat aber ihre Grenze erreicht. Internet über das Telefonkabel weist unkalkulierbare Leistungsverluste auf, ist störanfälliger und je weiter ein Haus vom Verteilerkasten entfernt ist, desto weniger Leistung kann übertragen werden. Eine reine Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTH) bietet eine Technologie, welche noch über Jahrzehnte hinaus weiterentwickelt werden wird und somit Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht, welche heute noch unvorstellbar sind. Und das, was heute schon über Glasfaser möglich ist, überschreitet bei weitem die Möglichkeiten eines VDSL-Anschlusses oder einer Funkverbindung. 

  • Kostenvorteile nutzen

    Es gibt in Deutschland viele privatwirtschaftliche Unternehmen, welche in den Glasfaserausbau in Kommunen investieren. Damit sich der Ausbau sowohl für den Endkunden als auch für das ausbauende Unternehmen rechnet, müssen Synergieeffekte geschaffen werden – konkret: Wenn eine Straße aufgerissen wird, dann müssen möglichst viele Häuser auch angeschlossen werden, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu wahren. Daher arbeiten die Ausbauunternehmen mit Teilnahmequoten, die erreicht werden müssen – im Gegenzug erhalten die Endkunden einen Glasfaseranschluss zu sehr niedrigen Konditionen. Würde man im Nachhinein selbst über andere Anbieter eine Leitung verlegen lassen wollen, muss man hier mit mehreren Tausend Euro Investition rechnen. 

  • Flexible Anbieterwahl in der Zukunft

    Für die ersten 24 Monate (Mindestvertragslaufzeit) bindet man sich an das Ausbauunternehmen. In der Zukunft können dann aber auch andere Provider (Telekom, Vodafone. 1&1 uvm.) diese Glasfaserleitung „anmieten“ und zu eigenen Konditionen den Kundinnen und Kunden anbieten. So entsteht dann ein Wettbewerb in gleicher Form, wie es heute mit den Telefonleitungen Standard ist und darüber hinaus. Mehr Konkurrenz bedeutet im Regelfall fallende Preise für den Endverbraucher. 

  • Internet für die ganze Familie

    Der Breitbandausbau ist notwendig, um den gestiegenen Bedarf an Bandbreite zu decken. Mit einem Glasfaseranschluss kann die ganze Familie sorgenfrei über das Internet fernsehen, streamen und das in höchster Qualität und gleichzeitig sind Homeoffice oder Homeschooling kein Problem. Immer mehr Geräte werden vernetzt und sind „online“, die Nutzung von Smart Home Geräten steigt stetig an.

  • Mehrwert für die Immobilie

    Jüngere Generationen suchen sich Ihren Wohnort nicht nur nach Arbeitsbedingungen aus, sondern achten auch auf Faktoren wie die Verfügbarkeit des Internets (Digitale Infrastruktur). So wird in der Zukunft eine Wohnung mit Glasfaseranschluss einfacher vermietet oder verkauft werden als eine Wohnung ohne Glasfaseranschluss. Wer heute in den Ausbau investiert, steigert auch den Wert der eigenen Immobilie.