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Klimaschutzziele

Bereits 1992 hat sich die internationale Staatengemeinschaft mit der UN-Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) das Ziel gesetzt, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu stabilisieren, das gefährliche, vom Menschen verursachte Störungen im Klimasystem verhindert. Auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, COP 3) 1997 im japanische Kyoto wurde das gleichnamige Protokoll verabschiedet, das zumindest für die Industrieländer erstmals rechtsverbindliche Verpflichtungen zur Begrenzung und Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen festlegte. Das Kyoto-Protokoll ist bis heute ein wichtiges Instrument der internationalen Klimapolitik geblieben, es verpflichtet allerdings nur noch die EU und einige wenige andere Industrieländer rechtlich zu Emissionsminderungen. Damit sind weniger als 15 % der globalen Emissionen abgedeckt. Prognosen gehen davon aus, dass 2030 bereits 75 % der CO2-Emissionen aus den Schwellen- und Entwicklungsländern stammen werden. Ein neues Abkommen musste daher dringend her.
 

Das Klimaabkommen von Paris
Das Pariser Abkommen vom Dezember 2015 nimmt beim Klimaschutz nun erstmals Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer gemeinsam in die Pflicht: Alle Staaten sind völkerrechtlich verpflichtet, einen nationalen Klimaschutzbeitrag ("nationally determined contribution", NDC) zu erarbeiten. Zudem müssen sie Maßnahmen beschließen, um ihn umzusetzen. Es geht aber nicht nur um die Minderung von Emissionen. In Paris wurden auch Wege der Anpassung an den Klimawandel beschlossen.


Doch nicht nur ein gemeinsames Vorgehen, sondern auch auf gemeinsame Ziele hat sich die Völkergemeinschaft in Paris geeinigt. Die Erderwärmung soll im Vergleich zum vorindustriellen Niveau auf deutlich unter zwei Grad Celsius, idealerweise auf 1,5 Grad begrenzt werden. Die Obergrenzen sind damit erstmals in einem völkerrechtlichen Vertrag verankert. Um das Ziel zu erreichen, dürfen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts nicht mehr klimaschädliche Gase ausgestoßen werden, als der Atmosphäre durch sogenannte Senken, also etwa Wälder, entzogen werden. Diese "Treibhausgas-Neutralität" kann nur dann erreicht werden, wenn die Weltwirtschaft rasch und konsequent deutlich weniger Kohlenstoff umsetzt, sich also "dekarbonisiert". Ein weiteres Ziel des Vertrags: Die Staaten sollen sich besser an den Klimawandel anpassen und globale Finanzflüsse so gestalten, dass das Klima geschützt wird und die Widerstandsfähigkeit gegen die Folgen des Klimawandels steigt.


Kritiker weisen allerdings daraufhin, dass die zugesagten Emissionsminderungen bislang bei weitem nicht ausreichend sind. Nach Projektionen könnten damit nicht einmal das 2°-Ziel eingehalten werden (vgl. HLNUG 2015).
Das Pariser Abkommen tritt in Kraft, wenn mindestens 55 Staaten, die für mindestens 55 % der weltweiten Emissionen verantwortlich sind, das Abkommen ratifiziert haben. Weitere Informationen zur internationalen Klimaschutzpolitik und ihren Zielen erhalten Sie auf den Seiten des Bundesumweltministeriums

 

 

Förderkennzeichen 03K02641         

 

 

 

 

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