Webcam Hoherodskopf 

 

 
 

 


 

 

Fördergrenzen im Ortsteil Rudingshain

 

Siedlungsgeschichte:

 

Rudingshain liegt größtenteils in einer engen Bachaue an der Mündung des Streitbaches in die Nidda. Der über dem Dorf liegende Ringwall (Horstburg) verweist auf die ältesten Siedlungsspuren 600 v. Christus. Die erste bäuerliche Siedlung in dem fruchtbaren Delta der beiden Bäche war wohl ein Gutshof für die Versorgung der Burgherren auf dem Horst.

 

Das Ortsbild von Rudingshain wird im Mittelteil von den beiden parallel laufenden Straßen „Karl-Theobald Straße und Schulstraße geprägt, die durch vier kurze Querwege verbunden sind. Flussaufwärts wird dann die Siedlungsstruktur gegenüber dem freien Feld durch die Straße „Am Sportplatz“ begrenzt. Weiter unten hat sich im Bereich der Hintergasse und des Götzener Wegs eine auffallende Verdichtung der Höfestruktur erhalten, die auf die frühere Bedeutung dieses Bereichs mit Gaststätten, Läden, Post und Backhaus verweisen. Der südliche Dorfteil war ursprünglich von einigen Mühlen geprägt, die heute nicht mehr erlebbar sind. Größere Höfe ziehen sich hinauf entlang dem Busenbörner Trieb, sowie der Bergstraße, wo die Grundstücke in östlicher Richtung vom Bachlauf der Nidda begrenzt werden. Etwas zurückversetzt steht die Dorfkirche von 1673, die durch einen Fußweg vom Ballplatz aus zu erreichen ist. Den nördlichen Abschnitt der Schulstraße bestimmt die hoch aufragende Gruppe der Schulgebäude, sowie das neue Dorfgemeinschaftshaus der 90er Jahre. Das Denkmalensemble von Rudingshain wird im Norden durch eine einprägsame und für diese Gegend seltene Viehtriebbrücke aus den 60er Jahren begrenzt (Brückenweg), die nun die paar Neubauten an der östlichen kante der Siedlung erschließt.

 

Ein Neubaugebiet wurde in den 1980er Jahren an den südlichen Dorfkern angedockt, das sich bis zur Ausfallstraße nach Schotten zieht. Auf der nordwestlichen Seite liegt ein weiteres Neubaugebiet, das vom Feldkrücker Weg aus erschlossen wird.

 
Luftbild von Rudingshain
 

Konzept:

 

Der großzügige Ensemble-Bereich von Rudingshain wird an den Rändern durch einzelne historische und raumbildende Gebäudegruppen ergänzt. Das gilt besonders für die Karl-Theobald Straße bis zum Dorfeingang vom Hoherodskopf her, als auch für die Bergstraße / bzw. Busenborner Trieb, die beide eine historische Höfe-Bebauung aufweisen.

 

Ausnahmen:

 

1. Der Bebauungsplan von 1995 umfasst auch ein historisches Mühlengebäude an der Nidda, das mit in die Fördergrenze genommen wird, ebenso das Tankstellen- und Werkstattgebäude am Dorfeingang, um hier eine geregelte Entwicklung einzuleiten.

 

2. Zwischen Eichelbach und Mühlgraben werden einige Grundstücke dazu genommen, die für eine Verdichtung des Dorfes geeignet sind.

 
Fördergebietskarte - zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken
 
Fördergebietskarte Rudingshain

 

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